Finanzkrise mal anders erklärt

20. Oktober 2009 · 4 comments

Vom Kabarettisten Erwin Pelzig habe ich gerade etwas über die Finanzkrise gelernt:

2/3 unserer Staatsschulden haben wir bei Banken. Dafür zahlen wir Zinsen, die wir mit neuen Krediten finanzieren. Einen anderen Teil der Schulden leiht sich der Staat bei seinen Bürgern in Form von Bundesanleihen. Dadurch wird der Staat zum Schuldner und der Bürger wird zum Gläubiger. Das ist ein sehr sicheres Geschäft, da der Staat sehr gute Bürgen hat, nämlich seine Bürger. Damit ist der Bürger Gläubiger und gleichzeitig Bürge für den Staat.

Den Banken geht es schlecht, deshalb leiht sich der Staat Geld bei den Banken, um es den Banken zu geben. Die Zinsen werden mit neuen Krediten bezahlt.

Da es auch der Firma Opel finanziell schlecht geht, nimmt der Staat weitere Kredite auf und gibt das Geld an Opel. Mit dem Geld aus den Bundesanleihen zahlt der Staat die Zinsen für diese Kredite bei den Banken.

Jetzt braucht der Bürger ein neues Auto und geht zum Opel-Händler. Dort bezahlt er sein Auto mit einem Kredit von den Banken.

Preisfrage: Wie häufig hat der Bürger sein Auto bezahlt?

Das ist polemisch? … Wirklich?

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