Mitte September 2009 wurden wir durch die Videobotschaft eines jungen Mannes darüber in Kenntnis gesetzt, dass wir in den zwei Wochen nach der Wahl mit einem Terroranschlag in Deutschland zu rechnen haben, wenn die Wähler nicht die Linken mit der Bildung der neuen Regierung beauftragen, die dann die Bundeswehr aus Afghanistan abzieht. (Link)
Geschehen ist nichts, also zu mindestens nicht vonseiten der Terroristen. In den Nachrichten gab es aber Bilder von Deutschen Polizisten mit Maschinenpistolen und Schutzwesten, die uns sehr publikumswirksam davon überzeugten, dass es in Deutschland wichtigere Themen gibt, als Bürgerrechte, soziale Ungerechtigkeit und Bankenkrise.
Das Oktoberfest wurde sehr pressewirksam von der Polizei abgeriegelt und zwei Bürger vorsorglich verhaftet. Einigen hätte es bestimmt auch ein wenig in den Fingern gejuckt, das ganze Fest abzublasen, wegen der Terrorgefahr. Die Bürger sind wieder auf freiem Fuss und auch beim Oktoberfest ist nichts passiert.
In Dänemark wollte ein Soldat ein Buch veröffentlichen, dass wohl kein gutes Licht auf die westlichen Truppen in Afghanistan wirft, und wurde durch die Behörden massiv behindert. Als eine Zeitung anfing das Buch zu drucken, gab der Verteidigungsminister einen Hinweis auf eine im Internet kursierende Übersetzung des Buches ins Arabische, was als Beweis gewertet wurde, dass Terror-Organisationen dieses Buch als Anleitung zum Kampf gegen westliche Truppen benutzen könnte. Nach kurzer Zeit stellte sich heraus, dass die Übersetzung durch das dänische Militär angefertigt und veröffentlicht wurde. Der geständige Verantwortliche hat mittlerweile seinen Hut genommen. (Link)
In Nordrhein-Westfalen wurden alle Streifenwagen der Polizei mit Maschinenpistolen ausgerüstet wegen der Terrorgefahr. Hoffentlich schlafen die Menschen in den Dörfern in der Eifel jetzt wieder ruhiger! (Link) (Link)
Wer sich etwas näher mit den Terroranschlägen in New York, Madrid und London beschäftigt wird mindestens sehr stutzig über die ganzen merkwürdigen Zusammenhänge, gerade wenn man sich anschaut, wer daran verdient hat.
Viele Dinge, die wir glauben über den internationalen Terrorismus zu wissen, sind bei Folterverhören entstanden oder kommen von Personen, die erhebliche wirtschaftliche Interessen haben.
Wie war das noch mit den Massenvernichtungswaffen im Irak, die als Angriffsbegründung für die Koalition der Willigen herhalten musste? Was war doch gleich mit den Informationen über Neugeborenen, die angeblich aus ihren Brutkästen in Krankenhäusern in Kuwait-City rausgeworfen wurden?
Einsatz der Bundeswehr im Inneren? Dafür gäbe es nur ein Einsatzgebiet: der Schutz unserer Atomkraftwerke gegen einen Anschlag aus der Luft. Aber darüber spricht man lieber nicht, wäre das doch ein Eingeständnis, dass die Energiekonzerne mit den Milliardengewinnen nicht alles für die Sicherheit der Anlagen getan haben.
Es gibt mit Sicherheit einen internationalen Terrorismus, der uns bestimmt auch manchmal zum Ziel hat, aber lange nicht so häufig, wie die Schlapphüte und westlichen Regierungen uns das weiss machen wollen. Alleine die nachgewiesenen Lügen beweisen das hinreichend.
Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er mal die Wahrheit spricht. Mittlerweile haben Regierungen einen ähnlichen Status wie Autoverkäufer und Versicherungsvertreter: Egal welche Interessen sie vertreten, es ist sehr unwahrscheinlich, dass es sich dabei um unsere Interessen handelt. Viel Vertrauen in unsere Regierungen und Geheimdienste ist verloren gegangen. Was ist denn, wenn wirklich mal eine Gefahr droht und absolut keiner reagiert mehr?
Es bleibt zu hoffen, dass die Frauen und Männer wieder die Oberhand gewinnen, die daran arbeiten, unsere Völker vor echter Gefahr zu schützen. Sei es die Gefahr der ungerechten Verteilung der Steuermittel, schlechter Bildung, fehlende Integration von Ausländern, Kriminalität oder auch ab und zu Terrorismus.
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